Vom 6. bis zum 17. November 2017 trafen sich Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt zur 23. Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn, um über die Umsetzung des Pariser Abkommens zu verhandeln. Zudem wurden auf Begleitveranstaltungen vielversprechende Klimaschutzlösungen vorgestellt. Auch die deutsche und europäische Zementindustrie war auf der COP 23 vertreten. Im Rahmen des Side Events „Low Carbon Innovation in the Cement and Chemicals Industries - Status quo and Perspectives“ informierte sie am 11. November 2017 von 15:00 bis 16:00 Uhr im Deutschen Pavillon über ihre innovativen Forschungsprojekte zur Kohlenstoffdioxid-Minderung.

Die Zementindustrie trägt vor allem durch die Optimierung ihrer Anlagen, den Einsatz alternativer Brennstoffe und die Entwicklung klinkereffizienter Zemente zur Verringerung von CO2-Emissionen bei. Im Rahmen der Zementherstellung werden den Anstrengungen zur CO2-Minderung allerdings Grenzen gesetzt, da bei der Entsäuerung des eingesetzten Kalksteins rohstoffbedingte Prozessemissionen auftreten. Um diese zu mindern, werden unter dem Dach der European Cement Research Academy (ECRA) seit rund zehn Jahren neuartige CO2-Minderungstechniken erforscht. Vielversprechende Möglichkeiten bieten die Carbon-Capture-Technologien, mit denen CO2 am Kamin von Drehofenanlagen in Zementwerken abgeschieden werden kann, um es anschließend entweder langfristig zu speichern (Carbon Capture and Storage, CCS) oder einer anderen Verwendung zukommen zu lassen (Carbon Capture and Utilisation, CCU).

Welche Verfahren aktuell und perspektivisch erprobt werden, wurde im Rahmen des COP 23- Side Event „Low Carbon Innovation in the Cement and Chemicals Industries - Status quo and Perspectives“ am 11. November 2017 aus Forschungs- und Unternehmensperspektive präsentiert (siehe Programm).

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